Traditionelle Zubereitung vietnamesischer Kaffee

Egal, ob du Fan einer gesunden Mischung aus Arabica und Robusta bist oder aber auf den puren Arabica-Kaffee schwörst: Am besten schmeckt vietnamesischer Kaffee, wenn er vietnamesisch zubereitet wird.

Die traditionelle vietnamesische Art und Weise der Kaffee-Zubereitung ist dabei unbeeinflusst von der Bohnensorte. Im Gegensatz zur typisch deutschen „Massen-Filter-Kaffee-Produktion“ wird vietnamesischer Kaffee immer in einzelnen Portionen gekocht. Dafür wird der Tropffilter mit Siebschale, Phin genannt, auf das Glas oder die Tasse gesetzt und mit Kaffeepulver angefüllt. Die kleine Presse wird danach auf das Kaffeepulver gesetzt und mit kochendem Wasser übergossen. Nach und nach tropft der Kaffee so in sein Behältnis.

Im Gegensatz zu Deutschland wird Kaffee in Vietnam aufgrund der hohen Temperaturen meist kalt getrunken. Häufig wird er dafür auch mit Hilfe von Eiswürfeln gekühlt oder direkt als Eiskaffee serviert (in unserem Blogartikel zum vietnamesischen Eiskaffee findest du das Rezept zur traditionellen Zubereitung). Typisch vietnamesisch ist auch das Hinzugeben von gesüßter Kondensmilch. So erhält der Kaffee eine angenehm milde Note.

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Das Rezept für vietnamesischen Kaffee: Die Zubereitung Schritt für Schritt

Vietnamesischer Kaffee Zubereitung Schritt 1

Gib ein bis zwei Teelöffel gesüßte Kondensmilch in eine Tasse.

Gib etwa drei bis vier gehäufte Teelöffel Kaffee in den vietnamesischen Kaffeefilter und verteile den Kaffee gleichmäßig.

Vietnamesischer Kaffee Zubereitung 3-4 gehäufte Teelöffel Kaffee einfüllen
Vietnamesischer Kaffee Zubereitung Schritt 3

Setze das Sieb in den Kaffeefilter. Achte dabei darauf, dass es locker sitzt.

Schütte nun zunächst nur ein wenig heißes Wasser in den Filter, damit der Kaffee „anquellen“ kann.

Vietnamesischer Kaffee Zubereitung Schritt 4
Vietnamesischer Kaffee Zubereitung Gesamten Behälter mit heißem Wasser füllen

Nach 30 Sekunden kannst du den Behälter ganz mit heißem, aber nicht kochendem Wasser füllen.

Setze den Deckel auf den Filter und warte bis das gesamte Wasser durch den Filter gelaufen ist.

Vietnamesischer Kaffee Zubereitung Deckel aufsetzen und warten
Vietnamesischer Kaffee Zubereitung Schritt 7 Umrühren

Rühre die gesüßte Kondensmilch unter und genieße deinen traditionellen vietnamesischen Kaffee „Cà phê phin“.

Zusätzliche Hinweise zur Zubereitung (vietnamesischer Kaffee)

  • Für die Zubereitung im Phin sollte der Kaffee mittel bis grob gemahlen werden (Mahlgrad 4 von 5). Wird der Kaffee zu fein gemahlen, läuft er zu langsam durch den Phin und wird bitter. Bei einem zu groben Mahlgrad wird der Kaffee zu dünn.
  • Verwende ausreichend Kaffee. Der untere Bereich sollte bis über die Kante mit Kaffee gefüllt sein, damit das Wasser nicht seitlich vorbeilaufen kann.
  • Fülle deinen Phin mit Kaffeepulver, bevor zu ihn auf deine Tasse stellst. So vermeidest du Kaffeepulver im fertigen Kaffee.
  • Der Deckel des Phin kann auch als Untersetzer verwendet werden. Wenn der Kaffee durchgelaufen ist, kannst du den Deckel umdrehen und den Phin darauf stellen, damit dein Tisch keine Kaffeeflecken bekommt oder naß wird.
  • Die klassisch vietnamesische Kaffee Zubereitung: In Vietnam wird Kaffee auch gerne als Eiskaffee getrunken. Gib dafür einfach nur ein paar Eiswürfel in das Glas, bevor du den Phin darauf stellst.

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Vietnamesischer Kaffee: Hintergrundwissen

Vietnamesischer Kaffee: Was macht ihn unter den asiatischen Kaffees so besonders?

Vietnamesischer Kaffee ist fester Bestandteil der Kultur des südostasiatischen Landes. Von den Franzosen im 19. Jahrhundert während der Kolonialzeit eingeführt ist das „Grundnahrungsmittel Kaffee“ aus dem Alltag der vietnamesischen Bevölkerung nicht mehr wegzudenken. Egal wo man hinkommt findet man die kleinen, landestypischen Kaffeeläden an den Straßenecken. Schon morgens trifft man sich hier auf einen Kaffee, die erste Mahlzeit des Tages.

Jedoch sind die Vietnamesen nicht nur leidenschaftliche Konsumenten des Getränks. Als weltweit zweitgrößter Kaffeeproduzent sind sie zudem auch Spitzenklasse, was den Export betrifft. Die Produktion bleibt allerdings eine einheimische und vor allem traditionelle Angelegenheit. Jedem Vietnamesen ist der Anbau von Kaffee und das Betreiben einer Plantage gestattet und wird sogar vom Staat unterstützt, unter anderem mit der Vergabe von entsprechenden Anbau-Flächen. Das Land wird von den Kaffeebauern für etwa 50 Jahre vom Staat gepachtet, wobei die Regierung pro Haushalt 1,2 Hektar erlaubt. Auf einer Plantage dieser Größe können durchschnittlich 2,5 Tonnen Kaffee erwirtschaftet werden. Ganze 95 Prozent des angebauten Kaffees werden exportiert, ca. fünf Prozent verbleiben für den landeseigenen Bedarf im Land.

So gelingt es bisher, große Unternehmen aus der Angelegenheit herauszuhalten. Die Bevölkerung profitiert vom Export des Kaffees davon und kann fast den gesamten Ertrag für sich behalten. Bei so guten Bedingungen für die Arbeiter wird klar, warum vietnamesischer Kaffee häufig auch gut ohne die von großen Unternehmen eingeführten Siegel wie „Fair Trade“ auskommt. Wenn sowieso alles fair abläuft, muss bei den Produkten nicht die Spreu vom Weizen getrennt werden.

Kaffeeanbau in Vietnams Hochland

Allerdings sind es nicht nur die Umstände der Produktion, die vietnamesischen Kaffee so besonders machen. Die hohe Qualität und die intensiven Aromen haben auch viel mit den herausragenden Anbaubedingungen im Hochland Vietnams zu tun. Mit milden, feucht-kühlen Temperaturen sorgt es für ein perfektes Klima zum Kaffeeanbau. Vietnam mit seinen fruchtbaren Vulkanerde-Böden sorgt für den Rest.

Zu diesen idealen Voraussetzungen wurde vor allem früher hauptsächlich Kaffee der Bohnensorte Robusta angebaut. Sie enthält mehr Koffein und auch mehr Bitterstoffe als die weithin bekannte Arabica-Bohne, was den Kaffee von Natur aus stärker macht. Die Anbau-Kultur im Land befindet sich dahingehend allerdings aktuell im Wandel. Immer öfter entscheiden sich Plantagenbesitzer auch für die klassische Arabica-Pflanze. Das stärkt die Vielfalt an hochwertigem Kaffee und erweitert die Möglichkeiten der Kaffee-Bauern, indem durch eine Kombination der Sorten sogenannte „Blends“ hergestellt werden können. So entstehen durch das Zusammenspiel der aromatisch milden Arabica und der kräftigen Note der Robusta ganz neue Aromen. Das verspricht Erfolg durch Qualität. Die Vielfalt im Anbau steigt somit stetig, genauso wie der Anspruch der heimischen Plantagenbesitzer an ihr geliebtes Produkt.

Kaffeeanbau Vietnam, vietnamesisches Hochland, Đà Lạts

Cầu Đất, gelegen im Hochland Đà Lạts, ist bekannt für den Kaffeeanbau in Vietnam.

Woher kommen die VietBeans-Produkte?

Auch wir von VietBeans setzen bei unserer Eigenmarke auf diese hervorragende Kombination aus den beiden Bohnensorten. Die Arabica-Bohnen stammen aus Cầu Đất, im Hochland Đà Lạts und wachsen und gedeihen dort auf 1600-1900 m über dem Meeresspiegel. Die Bohnen der Robusta hingegen kommen aus der im zentralen Hochland der Đắk Lắk Provinz gelegenen Gegend um Buôn Ma Thuột. Beide profitieren Sie von den bereits beschriebenen idealen Anbaubedingungen.

Um die Qualität der Bohnen zusätzlich zu sichern und auf einem konstant hohen Niveau zu halten, sammeln die Arbeiter die reifen Kaffeekirschen per Hand ein. Natürlich profitiert von dieser Sorgfalt auch der Geschmack des Endproduktes: der heiße vietnamesische Kaffee bei Ihnen zu Hause! Geschmacklich erwartet Sie mit unserem Blend, also der Mischung aus beiden Bohnen-Sorten, ein kräftiges aber trotzdem erfrischend fruchtiges Getränk mit Zügen von Karamell und dunkler Schokolade und Nuancen von Haselnuss uns Mandeln.

Alle weiteren der von uns angebotenen vietnamesischen Kaffeesorten stammen ebenfalls aus dem Hochland des asiatischen Küstenstaates. Die Bohnen für den Coffee24-Kaffee stammen aus Pleiku. Der Kaffeeanbau erfolgt organisch. Das bedeutet den Verzicht auf jegliche chemischen Dünger und Zusätze oder Pestizide. Stattdessen wird der Kaffee Reis, Sojabohnenschalen und den Resten von Kaffeebohnen gedüngt.

Die Bohnen für unseren Hello5-Kaffee stammen, wie auch die Robusta-Bohnen für unsere Eigenmarke, aus Buôn Ma Thuột in der Dak Lak Provinz und wachsen hier in 1500 m Höhe. Es werden nur Bohnen absoluter Spitzenqualität für den Blend verwendet und dafür einzeln per Hand ausgewählt. Seine fruchtigen Aromen und den natürlichen Duft werden durch behutsame Fermentation und Weiterverarbeitung erreicht.

Kaffeeanbau in Vietnam – Die Anbaugebiete unserer Produkte

Der Kaffeeanbau in Vietnam spielt sich größtenteils im mittleren Teil des Landes ab, dem sogenannten Trung Bộ. Angrenzend an Kambodscha und Laos liegt hier das zentrale Hochland Vietnams (Tây Nguyên) mit seinen fruchtbaren Vulkanböden und Gipfeln über 3000 Metern. Das Hochland ist stark landwirtschaftlich geprägt und beherbergt trotz einer Größe von etwa 2/3 der von Deutschlands nur knapp 6 Millionen Menschen. Es ist die Heimat der meisten Kaffee, Tee, Gewürz und Obstanbaugebiete.

Hier liegen auch die drei Kaffeeanbaugebiete, aus denen VietBeans seinen Kaffee und Tee bezieht: Lâm Đồng, Gia Lai und Đắk Lắk. Diese wollen wir euch hier ein wenig näher bringen.

Kaffeeanbau Vietnam: Lâm Đồng

Im Süden des Landes ist die Provinz Lam Dong zu finden, die aufgrund ihres angenehmen Klimas ein sehr beliebtes Reiseziel ist. Dam Long besteht aus insgesamt zehn Distrikten sowie dem selbständigen Bao Lok. Die Provinzhauptstadt Da Lat (Đà Lạt) wird auch die „Stadt des ewigen Frühlings“ genannt und ist eines der beliebtesten Reiseziele Vietnams. Schon die französischen Kolonialherren liebten die Region und ließen sich in zahlreichen Kolonialvillen rund um die Stadt nieder. Diese machen auch heute noch einen Teil des Charmes der Region aus und haben ihr den Spitznamen „kleines Paris des Ostens“ eingebracht.

Lam Dong verfügt über traumhafte Wasserfälle, sehr bekannt ist auch das sogenannte “Tal der Liebe” sowie der “See der Seufzer”. Für den Tourismus spielt Lam Dong eine äußerst wichtige Rolle, kommen doch unzählige Hochzeitspärchen hierher, um in der Provinz ihre Flitterwochen zu verbringen. Zudem wird auch der Golftourismus immer bedeutsamer und auch die Bergstämme möchte man in verschiedenste Tourismusprojekte wie Besichtigungen von Dörfern oder Trekkingtouren einbinden.

In Da Lat sollte man das Lam Dong Museum besuchen, das viel Wissenswertes zur Geschichte und Kultur der Provinz vermittelt. Hier erwarten die Besucher Textilien, Gebrauchsgegenstände, Kostüme sowie Artefakte und archäologische Ausgrabungen. Auf einem Hügel in Da Lat liegt der Truc-Nan-Tempel, der von einem wunderschönen Garten und Bäumen umgeben ist. Die gesamte Anlage ist insgesamt 24 Hektar groß, ein Teil davon ist öffentlich zugänglich, darunter beispielsweise der Rosengarten sowie eine Zeremonien-Halle. Beeindruckend ist zudem die goldene Buddha-Statue, die eine Breite von 20 Metern und eine Höhe von 24 Metern hat. Die Buddhastatue – selbstverständlich ein Besuchermagnet – gehört zum Van-Hanh-Kloster und zur Pagode, die 1980 errichtet wurde.

Neben dem bereits genannten Namen „Stadt des ewigen Frühlings“ ist Da Lat auch unter dem Namen “Stadt der tausend Blumen” bekannt. Daher sollte man auf jeden Fall den Flower Garden besuchen, eine Parkanlage, die insgesamt 700 Quadratmeter groß ist und aufgrund ihrer Blumenfülle sowie verschiedensten vietnamesischen Accessoires und Verzierungen, wie Schwanenfiguren oder Bären, beeindruckt. Sehr farbenfroh präsentiert sich die Linh-Phuoc-Pagode, die zwischen 1949 und 1952 aus Porzellan- und Glasscherben erbaut wurde. Zu den Höhepunkten der Drachenpagode gehören die Eingangssäulen sowie der Dao Bao Tower, der insgesamt 27 Meter hoch ist.

Der höchste Wasserfall der Provinz Lam Dong ist der Dambri, in dessen Nähe sich noch kleinere Wasserfälle sowie ein Dorf der Ma-Minderheit befindet. Ungefähr 30 Kilometer von Da Lat entfernt kann man auch die Elephant Falls besuchen, deren Namensgeber ein Stein ist, der wie ein Elefantenkopf aussieht.

  • Provinzhauptstadt: Đà Lạt
  • Sorten: VietBeans Arabica, Trâm Anh Kaffee und Tee
  • Anbauhöhe: Arabica: 1600 m – 1900 m
  • Anbaumerkmale: Mischkulturen, natürliche Bewässerung, natürlicher Dünger, Handernte, ideale Temperaturen
  • Besonderheiten der Region: Blumen, Rosen, Erdbeeren, Maulbeere, Pfeffer, Soja, Erdnüsse, Süßkartoffeln, Kakao, Nüsse (Macadamia, Cashews), Jasmin, Lotus, Tropische Früchte (Papaya, Passionsfrucht, Mangos), Salate und Kräuter

Für vietnamesischen Kaffee hat Đà Lạt eine ganz besondere Bedeutung. Es ist das wichtigste Anbaugebiet des Landes und viele der großen Kaffeeproduzenten haben hier ihren Sitz. Für Besucher bieten zahlreiche Anbieter Kaffeetouren über die Plantagen an, bei denen die Reise des Kaffees vom Feld bis in die Tasse erfahren werden kann.

Zentrum des Anbaugebietes Lâm Đồng

Kaffeeanbau Vietnam: Gia Lai

in der Provinz Gia Lai leben sehr viele unterschiedliche Ethnien, wobei die größte Minderheit die Jarai darstellen. Rund um die Hauptstadt Pleiku findet man zahlreiche Gummibaum- und Kaffeeplantagen, da die Region sehr fruchtbar ist. Zudem kreuzen sich in Pleiku sehr wichtige Verkehrswege, die beispielsweise nach Kambodscha führen. Der Nationalpark Kon Ka Kinh, die Wasserfälle Xung Khoeng und einmalige Regenwälder bieten sich für Ausflüge an. Zahlreichen Bergdörfer der indigenen Völker laden zudem mit traditionellem Essen und authentischer Folklore.

Im Vietnamkrieg gehörte die Provinz zu den umkämpftesten Regionen des Landes Im Jahr 1965 fanden in Ia Drang in der Nähe der Hauptstadt auch die ersten Kriegshandlungen zwischen Nordvietnam und den USA statt. Pleiku wurde im Krieg stark zerstört und anschließend wieder aufgebaut. Die Stadt selbst verfügt kaum über Museen oder Sehenswürdigkeiten und ist touristisch kaum erschlossen – hier kann noch das echte Vietnam kennengelernt werden. Von Pleiku aus lohnt sich vor allem ein Besuch der Dörfer in der Umgebung sowie die Friedhöfe der Jarai, die durch ihre kunstvollen Holzskulpturen und aufwendigen Totenhäuser beeindrucken. Wer die Bahnar- und Jarai-Dörfer besuchen möchte, benötigt dafür einen Guide bzw. eine Genehmigung, was auf Proteste von Minderheiten im Jahr 2001 bzw. 2004 zurückzuführen ist.

In der Stadt Pleiku selbst ist ein Besuch des Marktes empfehlenswert, der bereits am frühen Morgen öffnet und auf dem die Einheimischen beispielsweise Knoblauch, Pastinaken oder Auberginen verkaufen. Zudem prägen traditionelle Straßenküchen das Stadtbild. Aufgrund der Nähe zu Nha Trang und dem Meer wird auch sehr viel Seafood gegessen. Typische Fastfood Ketten, wie man sie sonst inzwischen in allen größeren Städten Vietnams findet, konnten sich bisher nicht etablieren und mussten in vielen Fällen nach kurzer, erfolgloser Zeit wieder schließen.

Auch am Kratersee Bien Ho kann man in die Geschichte von Gia Lai noch näher eintauchen, beeindruckend ist zudem der Wasserpark Dong Xanh, in dem fossile Bäume zu finden sind.

Einen schönen Aufenthalt verspricht der Minh Thanh Temple, für den man sich ruhig länger Zeit nehmen kann. Der Tempel wird auch von den Einheimischen sehr gerne besucht, die hier in eindrucksvoller Kulisse ihre Gebete sprechen. Ebenfalls sehenswert ist der Dong Nhi, ein Friedhof, auf dem ungeborene Kinder ihre letzte Ruhestätte finden. Etwa 15 Minuten vom Zentrum der Hauptstadt entfernt befindet sich der T`Nung Lake, ein See, bei dem man sehr imposante Fotos machen kann.

  • Provinzhauptstadt: Pleiku
  • Sorten: Coffee24
  • Anbauhöhe: Robusta: 700 m – 1100 m, Arabica: 1500 m – 2000 m
  • Anbaumerkmale: Mischkulturen, natürliche Bewässerung, natürlicher Dünger, Sonnentrocknung, Handernte, Verzicht auf Plastik
  • Besonderheiten der Region: Anbau von Pfeffer, Erdnüsse, Süßkartoffeln, Tee und Bananen

Das fruchtbare Hochland rund um Pleiku ist mit Obst, Kaffee und Gummibaumplantagen gespickt. Der im Vergleich noch etwas urtümliche und traditionelle Anbau ist von Mischplantagen und natürlichem Wuchs dominiert. Große moderne Plantagen findet man hier noch selten. Größere Plantagen werden meist von mehreren Familie in Gemeinschaft betrieben. Die Liebe zum Kaffee kann man auch in der Stadt erkennen. Viele Einwohner Pleikus haben sich kleine „Kaffeegärten“ mit nur wenigen Kaffeebäumen angelegt.

Zentrum des Anbaugebietes Gia Lai

Kaffeeanbau Vietnam: Đắk Lắk

Die Provinz Dak Lak wurde durch den Vietnamkrieg beinahe vollständig entvölkert und musste daher komplett neu besiedelt werden. Auch die Produktion von Kaffee wurde im Zuge dessen neu gestartet – mit Erfolg! Heute liegt in etwa die Hälfte der Fläche, auf der Kaffee angebaut wird, in Dak Lak. Neben den Kaffeeplantagen wird das Landschaftsbild zudem von Kautschuk- und Teeplantagen geprägt, weitere beliebte Ausflugsziele sind der Lak-See, der Chu Yang Sinh-Nationalpark sowie das Nam Kar-Naturschutzgebiet. Für Tagesausflüge sind aber auch die kleinen Dörfer, die in der Umgebung der Hauptstadt Buon Ma Thuot zu finden sind, sehr gut geeignet. Buôn Ma Thuột liegt inmitten von Fichten- und Kiefernwälder im zentralen Hochland Vietnams.

In Buon Ma Thuot sollte man aber auf jeden Fall auch einem der unzähligen Kaffeehäuser einen Besuch abstatten, um dort den besten Dak Lak Coffee zu probieren. Am besten so, wie ihn auch die einheimische Bevölkerung am liebsten mag: nämlich süß, stark und mit Eis bzw. Kondensmilch (der sogenannte Ca Phe Sua Da). Kaffee mit Joghurt ist ebenfalls sehr beliebt, dieser wird von den Einheimischen als „sua chua ca phe“ bezeichnet. Noch ausgefallener ist der sogenannte Eier-Kaffee oder phe trung, für den man Kondensmilch und Eigelb aufschlägt und dann den Kaffee dazu gibt.

Wer möchte, kann von Buon Ma Thuot aus auch das Elefantendorf Buon Don besuchen, war doch das Volk der sogenannten Mnong früher bekannt für das Zähmen bzw. Jagen von wilden Elefanten. Die Mnong fingen vorwiegend Jungtiere, die sie anschließend an Menschen gewöhnen und ihnen unterschiedliche Kommandos lehrten, sodass die Tiere zum Beispiel Holz ziehen oder Lasten tragen konnten. Heute ist das Jagen der Tiere aus guten Gründen nicht mehr erlaubt.

Sehr empfehlenswert ist auch das Dak-Lak-Museum in der Provinzhauptstadt, das ein sehr guten Einblick in die Flora und Fauna von Dak Lak bietet und zudem über eine hervorragende Sammlung zu den insgesamt 31 ethnischen Minderheiten in Dak Lak verfügt. Eine weitere Hauptattraktion des Museums ist die Gong-Kollektion, wurde doch die Gong-Musik im Jahr 2005 zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt.

Spannende Felsformationen findet man rund 20 Kilometer von Buon Ma Thuot entfernt, wo auch der Trinh-Nu-Wasserfall in die Tiefe stürzt. Um den Wert und die Position des vietnamesischen Kaffees zu festigen, findet zudem alljährlich in Buon Ma Thuot das “Coffee Festival” statt, das immer unter einem anderen Motto steht.

  • Provinzhauptstadt: Buôn Ma Thuột
  • Sorten: Hello5, VietBeans Robusta
  • Anbauhöhe: Robusta: 800 m – 1000 m, Arabica: 1400 m – 1800 m;
  • Anbaumerkmale: Organischer Kaffeeanbau, natürlicher Dünger, natürliche Bewässerung, Mischkulturen, Handernte;
  • Besonderheiten der Region: Anbau von Reis, Pfeffer, Zuckerrohr, Melonen, Maniok und Süßkartoffeln, Kakao;

Für Kaffeekenner ist die Đắk Lắk Provinz allerdings schon lange kein Geheimtipp mehr. Zahlreiche Kaffeeanbieter profitieren von der besonderen Vulkanerde des Hochlands, die den Bohnen ein ganz besonderes Aroma verleiht. Die großen Wasserfälle der Region eignen sich zudem ideal für die natürliche Bewässerung der Plantagen. Buôn Ma Thuột ist auch die Gründerstadt von Trung Nguyên, dem größten Kaffeeproduzenten Vietnams. Neben Kaffee liegt der Fokus in der Region inzwischen auch auf dem Anbau von Kakao. Seit einigen Jahren wird dieser mit Unterstützung des vietnamesischen Staates zunehmend nach vorne getrieben und soll der Region ein weiteres Standbein bieten.

Zentrum des Anbaugebietes Đắk Lắk

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